Sting Symphonicities fragwürdig

Habe mir eben bei Amazon die Schnipsel von Stings neuem Album
Symphonicities angehört. Ich fürchte, wir werden keine Freunde. Zu
sagen, Peter Gabriel hätte etwas ganz ähnliches gemacht (mit seinem
Cover-Album "Scratch My Back"), geht am Kern des Ganzen vorbei. Peter
Gabriel hat sich selbst die Richtlinie gegeben "No Drums, no Guitars"
und sich damit gezwungen, die jeweilige musikalische Kernidee sauber
herauszuarbeiten und eine neue Orchester-Umsetzung dieser Idee zu
finden.
Sting scheint es sich (zu) einfach gemacht zu haben. Einige Songs
klingen, als ob das Orchester halt auch mal mitspielen darf. Er nimmt
bei den Songs nichts weg, er kleistert einfach das Orchester mit
drüber. Bin mal gespannt, ob das komplette Album meine Meinung noch
ändert.
Oh, wenn doch Peter Gabriel eine Cover-Version von "I Burn for You"
gemacht hätte, …

Triple-Fox und die Menüleiste(n)

Triplefox
Ich frage mich immer, warum ich bei Ubuntu so wenig Platz auf dem Bildschirm habe. Ein Indiz sieht man hier: Das Firefox-Fenster auf Ubuntu 10.04 LTS, Windows XP und Mac OS X. Die Schriftgröße der Menüzeile auf Ubuntu ist etwa genau so hoch wie die systemweite Menüleiste von Mac OS X. Dazu kommt aber, dass Ubuntu auch noch eine systemweite Menüzeile hat, also insgesamt doppelt soviel Platz verbraucht wie der Mac.

Ja, natürlich kommt beim Mac noch das Dock dazu, aber 1) kommt bei Ubuntu auch noch die Taskleiste mit der Monitor-Umschaltung dazu, und 2) kann man das Dock super an eine Seite des Bildschirms kleben, denn ich habe eher Platz in der Breite als in der Höhe.

Windows kommt bei diesem Vergleich mal gar nicht so schlecht weg, was vielleicht daran liegt, dass ich ein urzeitliches XP verwende. Zwar braucht es unten Platz für die Startleiste, aber die Applikations-Menüleiste macht sich dann klein, wobei ich noch nie fand, dass die Standard-Schrift von Windows zu klein ist. Ubuntu könnte also hier abspecken. 

Ubuntapple
Gelungen am neuen Ubuntu ist die Optik auf jeden Fall, auch die obere System-Menüleiste nähert sich immer mehr an den Mac an. Fehlt noch das Icon für die systemweite Volltext-Suche und für eine Time Machine ähnliche Backup-Lösung, womöglich in der Wolke?

Und trotzdem bleibe ich beim Mac, denn 1) ich habe keine Killer-Anwendung, für die ich Linux benutzen muss, und 2) funktioniert auch in dieser Iteration mein Canon MP630 nicht out-of-the-box. Gut, das Setup ist anspruchsvoll, der Drucker wird vom Mac oder von der Time Capsule freigegeben (habe beides probiert), d.h. Ubuntu muss ihn als Netzwerkdrucker ansprechen. Aber der Teil funktioniert, der Avahi Rendezvous/Bonjour/ZeroConf-Browser findet ihn und er taucht im Installationsdialog auf, aber einen gescheiten Treiber findet er nicht, und mit dem MP610-Treiber sieht's zwar so aus als ob, der Drucker mag aber kein Papier bedrucken.

Ich weiß, dass es da inzwischen Treiber von Canon gibt, und ich probiere das vielleicht eines Tages mal aus. Aber für's Erste war's das mal wieder mit Linux@Home. Nennt mich unverbesserlich.

Frühling ff.

Die Weinbergschnecke hat den Winter überlebt. Frisches Grün und die
Insel im Bärensee.

(download)

Ist die Tastatur dicht?

Heute beim Testschreiben einer Tastatur zusammengereimt:

Auf neuen Tastaturen
Ist's wie auf frisch gewachsten Fluren
Zuerst noch Zögern und viel Zagen
Später kommt das Wohlbehagen